„Es war krass – aber im besten Sinne.“

So oder so ähnlich klang das Fazit der Schüler*innen der PHY31 nach ihrem Besuch im Anatomischen Institut der Universitätsmedizin Greifswald. Im Rahmen einer begleiteten Exkursion erhielten sie nicht nur fachliche Einblicke, sondern auch eine tief berührende Perspektive auf den menschlichen Körper – und auf die Menschen, die ihn nach dem Tod für die Wissenschaft zur Verfügung stellen.

Frau Deutsch, Präparatorin am anatomischen Institut, begleitete zusammen mit dem Medizinstudenten Simon die Klasse durch den Tag.  Im historischen Hörsaal des Instituts gab es spannende Einblicke in die Geschichte der Anatomie, die Bedeutung der Körperspende und die Abläufe rund um die Spende selbst. Es folgte ein Rundgang durch die anatomische Ausstellung, in der Präparate, Modelle und historische Lehrmaterialien eindrucksvoll die Komplexität des Körpers zeigten. Doch das eigentliche Highlight wartete im Präparationssaal: Dort durften die Schüler*innen – unter fachkundiger Anleitung und mit großem Respekt – selbst an menschlichen Präparaten arbeiten. Die perfekte Möglichkeit, das eigenen anatomische Wissen zu testen und aufzufrischen.

Danke an das Anatomische Institut Greifswald, an Frau Deutsch und Simon für diese tolle Möglichkeit des Lernens.

Text/Fotos: Annika Kittler, Lehrerin