In der letzten Woche besuchten Schülerinnen und Schüler aus der Abteilung Technik an verschiedenen Tagen das CineStar Kino in Neubrandenburg, um den Film HAPS – Crime Doesn’t Pay anzusehen. Es nahmen insgesamt fünf Klassen teil – eine Klasse der Berufsvorbereitung (BvS 31) sowie vier Klassen der Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme (BvB 42/45/46/47).

Der Film HAPS ist ein deutsches Gefängnisdrama, das auf wahren Hintergründen basiert. Erzählt wird die Geschichte von Alexander Rothstein, einem jungen Mann, der wegen Drogenhandels in einem Berliner Gefängnis landet. Dort wird er mit brutalen Hierarchien, Gewalt und Erpressung konfrontiert. Zwischen Zwang und Verzweiflung rutscht er immer tiefer in kriminelle Strukturen, um seine schwangere Freundin finanziell zu unterstützen. Regisseur Ekrem Engizek zeigt dabei eindrücklich, wie rasch ein scheinbar harmloser Einstieg in Kriminalität zur völligen Abwärtsspirale wird.

Der Film greift zentrale Themen wie Perspektivlosigkeit, Gruppenzwang und den Mythos von Macht und Reichtum im Milieu auf und stellt sie einer harten Realität gegenüber: Kriminalität endet selten mit Ruhm, sondern oft im Gefängnis oder in der Gewaltspirale.

Viele Schülerinnen und Schüler waren beeindruckt von der schonungslosen Darstellung des Gefängnisalltags und dem Blick hinter die Fassade vermeintlich „cooler“ Gangster.

Die Rückmeldungen der Jugendlichen waren durchweg positiv – viele betonten, dass sie den Kinobesuch als lehrreiche und nachdenklich stimmende Erfahrung empfunden haben.

Vielen Dank dem CineStar Neubrandenburg für das tolle Angebot.

Text/Bild: Maria Lehnert