Am 11. November 2025, nahmen Schülerinnen und Schüler aus der Abteilung Technik – Fachbereich Sonderpädagogik aus der Fachpraxis Pflege unserer Schule an einer besonderen Veranstaltung im Rahmen der SchulKinoWochen Mecklenburg‑Vorpommern teil. Die Schülerinnen und Schüler besuchten die Vorstellung des Dokumentarfilms von Cornelia Grünberg.

Der Film „Achtundzwanzig – Der Weg entsteht im Gehen“ ist der dritte Teil einer Langzeit­dokumentation unter dem Projektnamen „14-18-28“.

Im Jahr 2008 waren vier junge Frauen – Lisa, Fabienne, Laura und Steffi – gerade einmal 14 Jahre alt und schwanger. Sie trafen damals die Entscheidung, Kinder zu bekommen und stellten sich damit einer großen Verantwortung.

Im ersten Teil „Vierzehn – Erwachsen in 9 Monaten“ (Kinostart 2012) wird diese Phase dokumentiert: Schwangerschaft, Geburt, die unmittelbare Zeit danach.
Im zweiten Teil „Achtzehn – Wagnis Leben“ (2014) werden die jungen Frauen und ihre Kinder ein Stück weiter begleitet – wie sie ihren Alltag meistern, Ausbildung versuchen, Familien aufbauen.
Nun, im dritten Teil „Achtundzwanzig“, sind 15 Jahre vergangen – die Kinder sind inzwischen selbst im Alter von 14 Jahren, also genau in dem Alter, in dem ihre Mütter damals waren. Der Film gibt erstmals auch den Kindern Raum, ihre Sicht des Lebens zu zeigen.

Thematisch beschäftigt sich der Film mit Fragen wie: Wie verändert frühe Mutterschaft das Leben? Welche Chancen und Lasten sind damit verbunden? Wie gestaltet sich der Alltag zwischen Familie, Ausbildung, Beruf und Selbstwerdung? Welche Perspektiven entwickeln sich?

Der Film ist ein besonders wertvoller Impuls:

Er zeigt Lebensrealitäten junger Menschen mit großer Verantwortung – eine Ausgangslage, die vieles verändert und unsere gemeinsame thematische Arbeit in Pflege und Technik reflektiert.

Er thematisiert nicht nur familiäre und soziale Fragen, sondern auch Bildungs- und Berufsbiografien – also Schnittmengen zu Ausbildungs- und Lebenswegen, wie sie unsere Fachpraxis Pflege begleitet.

Der Film bietet eine gute Grundlage für gemeinsames Nachdenken, Austausch und Reflexion über Leben, Verantwortung, Zukunft – Aspekte, die in unserem Schulalltag eine wichtige Rolle spielen.

Wir bedanken uns herzlich bei den Veranstaltern der SchulKinoWochen MV und freuen uns darauf, in Zukunft weiterhin kulturelle Bildungsangebote dieser Art für unsere Schüler*innen zu ermöglichen.

Text/Bild: Maria Lehnert, Schulsozialarbeiterin